Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
10 bis 18 Uhr

Bitte beachten Sie unsere Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen und die Angebote zu verschie­denen Ticket­­preisen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind z.T. über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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Eingang durchs Rathaus.
Die Ausstellungsräume sind über Aufzüge erreichbar.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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Ausstellungsräume sind nicht barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

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30.6.—29.9.2019 | CB Dieselkraftwerk

Die Spur der Hand. Analoge und digitale Pfade ins Plakat

Die Ausstellung versammelt über 200 Arbeiten, die den Variantenreichtum analoger wie digitaler Druckvorlagen zur Herstellung eines Plakates zeigen.

Lutz Dammbeck, „Filme von Lutz Dammbeck, Filmmuseum der DDR Potsdam“, 1983, Offsetlithografie, BLMK © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Beschreibung

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Telefon:
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
10 bis 18 Uhr

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Meinhard Bärmich, Albrecht von Bodecker, Helmut Brade, Feliks Büttner, Manfred Butzmann, Lutz Dammbeck, Jutta Damm-Fiedler, Karl-Heinz Drescher, Anneliese und Hans-Eberhard Ernst, Anke Feuchtenberger, Jochen Fiedler, Bernd Frank, Uwe Häntsch, Jürgen Haufe, Anja Kaiser, Kleon Medugorac, Jutta Mirtschin, Sebastian Onufszak, Rocket & Wink, Paula Troxler, Henning Wagenbreth, Andreas Wallat, Dieter Zimmermann u. a.

Die drucktechnischen Entwicklungen im 20. Jahrhundert beförderten die Ausformung vielfältiger Gestaltungspfade in der Plakatkunst: Durch sie wurde eine fast verlustfreie Reproduktion von Zeichnung, Malerei, Fotografie, Collage und Scherenschnitt in Kombination mit Typografie und Handschrift möglich. Dennoch schien es bislang nachrangig zu sein, die vor der Vervielfältigung verwendeten Materialien und Techniken bei Plakaten konkret zu benennen.

Der raumgreifende Einsatz des Computers im Grafikdesign zum Ende der 1980er-Jahre führte zu einer eigenen Ästhetik und zu einer erweiterten, oftmals schnelleren und flexiblen Arbeitsweise, andererseits aber auch zu einem zunächst materialferneren, weniger haptischen Entwerfen. Ebnete dieses neue Hilfsmittel die Unterschiede ost- wie westdeutscher Plakatgestaltung – hier die Bevorzugung grafischer, malerischer und zeichnerischer Mittel, dort die zumeist fotografische Umsetzung einer Bildidee – weiter ein? In welchem Maße bezogen und beziehen die Plakatgestalter*innen dieses neue Werkzeug vorbehaltlos in ihren Entwurfsprozess ein? Inwieweit verschwistern sie analoge und digitale Elemente in ihren Entwürfen, oder wie sehr behielten sie ihre bisherigen manuellen Verfahren beim Erstellen der Reproduktionsvorlage bei?

Die Sammlung des BLMK bildet die Grundlage für die Ausstellung, da sie beste Beispiele aus dem vordigitalen Zeitalter liefert. Ergänzt werden diese um gegenwärtige Positionen aus dem deutschsprachigen Raum, auch um sie später in den Museumsbestand aufzunehmen. Einige dieser jüngeren Plakate geben ihre digitale Herkunft deutlich zu erkennen, andere bedienen sich stärker einer Ästhetik des Handgemachten, oder es kommt in ihnen zu einer reizvollen Mischung beider Entwurfsarten.

Schließlich schien es naheliegend, alle beteiligten, noch lebenden Plakatkünstlerinnen und -künstler zu ihren Arbeitsweisen, Werkzeug- und Materialvorlieben sowie zur Machart der ausgestellten Plakate zu befragen. Auszüge dieser erhellenden Korrespondenz finden sich ebenfalls in der Ausstellung.

Wie kombinieren Sie die Gestaltung am Computer mit manuellen Entwurfstechniken? Oder ist Ihnen der Bleistift mittlerweile völlig „abhandengekommen“?

Der Bleistift lebt ewig, und wer Gestalter ist, legt diesen auch nicht, trotz des Computers, zur Seite. (Jutta Damm-Fiedler, geb. 1937)

Die Ausstellung ist in elf thematische Rubriken locker unterteilt, u. a. „Gerissen, geschnitten“, „Mit Stift, Feder und Kreide“, „Skriptural“, „Collage/Montage“, „Über Fotogründe“, „Computergrafik“ und „Work in Progress“. Sie bennenen die „Spuren der Hand“ nach Charakter oder dominantem Werkzeug bzw. Material benennen. Idealerweise schärft sich in diesem Nebeneinander der künstlerischen Handschriften der Blick auf die Eigenheiten analoger, analog-digitaler und digitaler Entwurfspraktiken.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, erhältlich an den Kassen des BLMK.

 

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Telefon:
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
10 bis 18 Uhr

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