Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei über eine Rampe erreichbar: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

Vorschau

4.12.21 – 13.2.22 | CB Dieselkraftwerk | CB DieselkraftwerkFred Ute. Zu FußEr führt dieses Zusammenfallen in variierten Selbstexperimenten vor und verzeichnet es systematisch-sezierend. Das Prinzip der Reduktion und der fortwährenden Beschränkung unterlegt seine Welt- wie auch seine Kunstanschauung, so dass die wenigen Dinge, Überbleibsel und zeichnerischen Gesten, die noch bleiben, in ihrer Dichte umso beredter werden. Die Einzelschau konzentriert sich auf Werkreihen, die seit Mitte der 1990er-Jahre entstanden: unter anderem die Zeichnungen der Osterinsel- und Berlinspaziergänge (1995/2000), die Installa-tionen „1m³“ und „Mobiler Kubikmeter“ (1999) sowie die seit Winter 2020 bis in den Sommer 2021 realisierten „Schlichtzellen“-Aktionen. Bereits zum Ende seines Bildhauerstudiums (1991–1997) an der Hochschule der Künste Berlin beginnt Fred Ute sich während seines mehrmonatigen Aufenthalts 1995 auf der Osterinsel von dem herkömmlichen Skulpturenbegriff zu lösen. Die begehbare Landschaft zeigte sich ihm als die ansprechendere Skulptur gegenüber den Steinfiguren der Moai, die der ursprüngliche Grund seiner Reise gewesen waren. Und so notierte er anfangs mit den „Osterinselspaziergängen“ retrospektiv die mit den Füßen „begriffene“ Landschaft, um dann die täglichen Inselgänge im Voraus zu planen und buchstäblich im Nachgang auch auf dem Papier zu vollziehen. Die „Berlinspaziergänge“ und ebenso ihre Nachzeichnung waren hingegen von vornherein als Kunstaktionen geplant: An 112 Tagen von Mai bis August 2000 geht Fred Ute aus-schließlich zu Fuß durch Berlin. In dieser zweistufigen Versuchsanordnung ist ihm von Anfang an bewusst, dass die gegangenen Tageswege ebenso Zeichnungen sind: Es wurde also mit dem Stift letztlich nur das auf der Karte nachgezeichnet, was er zuvor gehend mit den Füßen gezeichnet hatte.DieselkraftwerkUferstraße/Am Amtsteich 1503046 Cottbus+49 355 4949 4040MehrTeilenTermin speichernFred Ute, 112 Berlinspaziergänge im Jahr 2000, Nr. 069, 14.07.2000, Stempeldruck, Tusche auf Transparentpapier © Fred Ute

18.12.21 - 27.2.22 | CB Dieselkraftwerk | CB DieselkraftwerkRausch der Bilder. Die Sammlung Chagas Freitas – Kunst aus der DDR und ihre Reise nach BrasilienMichael Arantes Müller, Cristina Barroso, Carlito Carvalhosa, Carlfriedrich Claus, Klaus Dennhardt, Alex Flemming, Jadir Freire, Hermann Glöckner, Eberhard Göschel, Adriane Guimarães, Bernd Hahn, Angela Hampel, Peter Hermann, Veit Hofmann, Günther Hornig, Matthias Jackisch, Anton Paul Kammerer, Andreas Küchler, Wolfgang KE Lehmann, Helge Leiberg, Gerda Lepke, Walter Lima, Thomas Lohmann, Peter Makolies, Robert Makolies (Hirschvogel), Michael Morgner, Cristina Pape, Stefan Plenkers, Hans Scheib, Gil Schlesinger, Wolfgang Scholz, Frank Seidel, Manfredo De Souzanetto, José Spaniol, Strawalde, Erika Stürmer-Alex, Max Uhlig, Eneas Valle, Falko Warmt, Olaf Wegewitz, Jürgen Wenzel, Hans Winkler, Ralf Winkler (A.R. Penck), Karla Woisnitza   Jener inzwischen in der Hauptstadt Brasilia angesiedelte Bestand umfasst heute ca. 1.200 Kunstwerke wichtiger Künstler*innen aus Ostdeutschland und Brasilien. Malereien, Handzeichnungen und Druckgrafiken von Gerda Lepke, Max Uhlig, Horst Bartnig, Hermann Glöckner, Strawalde und viele mehr sind ebenso Teil der Sammlung wie Gemälde und Zeichnungen von unter anderen Alex Flemming, Jose Spaniol und Carlito Carvalhosa. Die zweiteilige Gruppenausstellung setzt sich aus Werken ostdeutscher und brasilianischer Künstler*innen zusammen. Den Kern bilden Hauptwerke aus der Privatsammlung, die die Leidenschaften und Überzeugungen eines Sammlers zwischen den Welten in Zeiten des Kalten Kriegs nachvollziehbar machen. Gleichermaßen beleuchten sie die Schnittstelle zwischen ästhetischen Bildkonzepten von Kunstwerken, die in der DDR bzw. in Brasilien entstanden sind. Das künstlerische Spektrum dieses ersten Ausstellungsteils wird durch den Produktionszeitraum von circa 1960 bis 1990 dominiert. Ein zweites Präsentationskapitel wird maßgeblich durch jüngere Künstler*innen aus Brasilien eingerichtet und orientiert sich an einem zeitgenössischen Kunstlabor. Ausgehend von Bildwerken der Sammlung werden installative In-Situ-Arbeiten entwickelt und prozessual bearbeitet.   Zur Ausstellung erscheint ein Katalog   Einblicke in die Sammlung von Chagas Freitas, in die Lebensgeschichte und Obsession des faszinierenden Kunstsammlers gibt die Dokumentation "Der vergessene Schatz" des Journalisten und Filmemachers Tom Ehrhardt, der ihn zwischen Brasilien und Deutschland begleitete, unter anderem ins BLMK. Der Film ist auf Tour durch ausgewählte Independent-Kinos.   Die Ausstellung wird unterstützt durch    DieselkraftwerkUferstraße/Am Amtsteich 1503046 Cottbus+49 355 4949 4040MehrTeilenTermin speichern