Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
10 bis 18 Uhr

Bitte beachten Sie unsere Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen und die Angebote zu verschie­denen Ticket­­preisen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind z.T. über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Bitte beachten Sie unsere Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen und die Angebote zu verschie­denen Ticket­­preisen
Eintrittspreise

Eingang durchs Rathaus.
Die Ausstellungsräume sind über Aufzüge erreichbar.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Bitte beachten Sie unsere Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen und die Angebote zu verschie­denen Ticket­­preisen
Eintrittspreise

Ausstellungsräume sind nicht barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

Skulptur

Der Bestand umfasst Skulpturen, Plastiken, Installationen und Objekte aus verschiedenen Materialien. Die Mehrzahl der Plastiken und Skulpturen entstanden nach 1945, vor allem im Zeitraum der DDR. Die Zeit vor 1945 wird mit Arbeiten von Ernst Barlach und Reinhold Langner punktuell präsentiert.

Die Positionen in der Sammlung umkreisen die unterschiedlichen Variationsmöglichkeiten des klassisch Figurativen und dessen kritischer Hinterfragung. Einige Werke der älteren und mittleren Generation werden dem Sozialistischen Realismus zugeordnet. Zudem existieren Entwürfe für Denkmäler in den Gedenkstätten der ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslager (Fritz Cremer). Die Mehrheit der Bildhauer*innen der älteren und mittleren Generation hinterfragen auf unterschiedliche Weise die Möglichkeiten eines Menschenbildes in Zeiten der Diktatur und Bedrohung. Inwieweit kann trotz der Verordnung nach einem sozialistischen Menschenbild die individuelle Formensprache entwickelt werden? Diese Diskrepanz zwischen dem Fordern und dem Möglichen hat in der Sammlung ihre Spuren in der älteren Generation hinterlassen.

Die ihnen folgende Generation mit Wieland Förster und Werner Stötzer gerieten ebenso an diese Grenze in ihrer Suche nach einer authentischen Gestalt. Der Torso und das Non-finito waren oftmals die Antworten darauf. Jüngere Künstler*innen wenden sich einer introvertierten Körperlichkeit, zeichenhaften oder archaischen Formen zu. Expressiv und existenziell gerät zum Beispiel die menschliche Gestalt bei Hans Scheib. Objekte aus Fundstücken und konstruktive Positionen tauchen ebenfalls in dieser Zeit auf und werden u. a. von Hermann Glöckner, Günther Hornig und Helmut Senf bezogen.

Den Zeitraum nach 1990 prägen stilistische und formale Vielgestaltigkeit. Sie können gegenständliche Bezüge zeigen, wie die Objekte und Installationen von Jan Brokof. Andere Werke erscheinen fragmentiert, ironisch oder stoisch. Sie orientieren sich nicht selten an der Oberfläche medialer Bilder oder verweisen auf Mythisches und Seelisches.