Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
10 bis 18 Uhr

Bitte beachten Sie unsere Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen und die Angebote zu verschie­denen Ticket­­preisen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind z.T. über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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Eingang durchs Rathaus.
Die Ausstellungsräume sind über Aufzüge erreichbar.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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18.5.—21.7.2019 | CB Dieselkraftwerk

Florence Lazar. Was wärst du ohne mich

Die Einzelausstellung führt zwei wesentliche Werkserien der vergangenen 10 Jahre zusammen. Aus der zwischen 2008 und 2012 entstandenen Arbeit „jeune militant“ (Der junge Kämpfer) werden Fotografien und eine Videoarbeit gezeigt. Damit verknüpft werden fotografische Portraits, die im Kontext eines Auftrags für Kunst am Bau für ein Collège in Paris entstanden sind.

Florence Lazar, „Luttes“, aus: „Jeune militant“, Fotografie © Künstlerin

Beschreibung

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Telefon:
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
10 bis 18 Uhr

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Jeune militant thematisiert die Auseinandersetzung eines Heranwachsenden mit der Geschichte seines Großvaters, dessen Biographie und der resultierenden gesellschafts-politischen Haltung. Anhand ausgewählter Bücher aus seiner persönlichen Bibliothek erzählt der alte Herr über sein Weltbild und sein Engagement in der sozialistischen Partei Frankreichs.

Der Portraitzyklus, der Jugendliche des Collége Aimé Césaire in Paris abbildet, entstand als Teil eines Kunst-am-Bau-Auftrags und markierte den Schlusspunkt eines fast zweijährigen Prozesses der Zusammenarbeit mit den Schüler*innen. Nahezu alle Beteiligten besitzen in der zweiten oder dritten Generation eine französische Staatsbürgerschaft. Vielfach ist die kulturelle und staatliche Vergangenheit der Vorfahren an Migrationsgeschichte(n) geknüpft und teilweise kolonialbedingt. Da das Wissen um historische Entwicklungen und kulturelle Bedingungen als rudimentär zu bezeichnen war, implizierte der Prozess der künstlerischen Arbeit einen Recherchebereich, der die Beteiligten in die Bibliothek der französischen Nationalversammlung führte. Dort wurden die Jugendlichen mit Literatur, Dokumenten und Artefakten an Migrationsgeschichte herangeführt. Am Ende des Prozesses wählten alle Teilnehmer*innen ein Objekt aus mit dem sie – von der Künstlerin inszeniert – fotografisch portraitiert wurden.

Sowohl die Fotografien als auch die Videoarbeit von Florence Lazar stellen formale sowie methodische Referenzen zur dokumentarischen Fotografie, aber ebenso der Portraitmalerei des 19. Jahrhunderts her. Die Künstlerin (geb. 1966) lebt und arbeitet in Paris. Sie ist Professorin an der Kunstakademie Valence-Grenoble und ist eine der international renommierten Künstlerinnen Frankreichs ihrer Generation.

Die Ausstellung reiht sich zusammen mit den Präsentationen Königsland. Matthias Körner, Alexander Janetzko sowie Hellen Nabukenya. Tuwaye – Let’s talk in eine Serie von Expositionen ein, die sich Fragen des (post)kolonialen Blicks, Strategien der Selbstermächtigung und Konzepten der Verschiedenheit widmet.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris (Museum für zeitgenössische Kunst).

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
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