Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei über eine Rampe erreichbar: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

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20.11.22 – 12.2.23 | Frankfurt (Oder) | FF Rathaushalle

Núria Quevedo Der Weg entsteht beim Gehen

In der Ausstellung wird Quevedos künstlerisch konsequenter Weg von den 1960er-Jahren bis heute anhand von Malerei, Zeichnung, Grafik und Buchkunst aufgezeigt.
Núria Quevedo, Draußen, das Meer, 2009, Aquarell © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Thomas Kläber

Núria Quevedo, Draußen, das Meer, 2009, Aquarell © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Thomas Kläber

 

Veranstaltungsort

Rathaushalle
Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Telefon:
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Núria Quevedo, 1938 als Tochter spanisch-republikanischer Emigranten in einer Bombennacht in Barcelona geboren, floh 1952 mit Mutter und Schwester vor dem Franco-Terror zum bereits emigrierten Vater nach Ost-Berlin. Hier studierte sie Grafik und fand später als Meisterschülerin zur Malerei. Ihr Exil-Schicksal sollte ihr zum wesentlichen Themenkomplex werden. Das Gefühl der Entwurzelung und Verlorenheit ist in ihrem melancholischen Figurenrepertoire stets präsent. Dennoch strebt ihre oftmals einsame Personage hoffnungsvoll einer Zukunft entgegen. Als expressive Kopf-Hand-Figuren, Profilköpfe mit suchenden Händen, die oft ins Nichts greifen, hadern sie schutzlos mit sich und der Welt, nehmen die Dinge aber auch in die Hand. Auch Quevedos Don Quijote, den sie in verschiedenen Grafikserien und Zeichnungen immer wieder ins Bild setzt, ist schließlich als Exilant Fremdling in seiner Welt.

 

In der Ausstellung wird Quevedos künstlerisch konsequenter Weg von den 1960er-Jahren bis heute anhand von Malerei, Zeichnung, Grafik und Buchkunst aufgezeigt.

 

Zum Ausstellungstitel wählt die Künstlerin einen Vers des von ihr hochgeschätzten spanischen Lyrikers Antonio Machado: „Der Weg entsteht beim Gehen“. Auf den stillen Bildern sind ihre Geher beharrlich unterwegs auf der Suche nach neuer Beheimatung. Wie in ihrer Malerei „Der Weg“ aus der Sammlung des BLMK gibt es auch im Œuvre von Núria Quevedo Kreuzungen mit Abzweigungen, sowie schmale Nebenpfade und überraschende Kurven, die es zu entdecken gilt.

 


Pressestimmen

 

„Die große Malerin des Exils und des Auf-sich-Zurückgeworfenseins ist die 1938 in Barcelona geborene und als 14-jährige mit ihren Eltern nach Ost-Berlin emigrierte Núria Quevedo. Ihr widmet das Brandenburgische Landesmuseum für Moderne Kunst in der Rathaushalle in Frankfurt (Oder) nun eine längst fällige Retrospektive.“

Christina Tilmann, Märkische Oderzeitung / Lausitzer Rundschau

 

„Zu den raren Ausstellungen dieser so introspektiv malenden Frau strömten in den 70er- und 80er-Jahren die Leute. Auch in Quevedos heute noch selteneren Ausstellungen ist es rappelvoll – die Halle des Alten Frankfurter Rathauses in Frankfurt (Oder) quillt über bei der Eröffnung. Diese Retrospektive war überfällig. […] Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst holt in dieser von Linn Kroneck feinsinnig kuratierten Schau nun also einiges nach.“

Ingeborg Ruthe, Berliner Zeitung

Veranstaltungsort

Rathaushalle
Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Telefon:
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
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Programm im Zusammenhang mit der Ausstellung