Kindheiten Malerei, Fotografie und Grafik aus der Sammlung des BLMK
Gundula Schulze Eldowy, Dresden 1987, C-Print © die Künstlerin
Ursula Arnold, Hans Baluschek, Annemirl Bauer, Tina Bauer Pezellen, Rudolf Bax, Christian Borchert, Manfred Butzmann, Pol Cassel, Conrad Felixmüller, Lutz Friedel, Günther Friedrich, Manfred Gabriel, Göran Gnaudschun, Gerhard Goßmann, Kerstin Grimm, Hans Grundig, Bernhard Heisig, Johannes Heisig, Bernhard Kretzschmar, Käthe Kollwitz, Willy Kriegel, Heinz-Karl Kummer, Hans-Wulf Kunze, Wilhelm Lachnit, Walter Libuda, Carl Lohse, Werner Mahler, Gustav Alfred Müller, Jürgen Parche, Helga Paris, Wolfgang Petrovsky, Curt Querner, Wilhelm Rudolph, Rudolf Schäfer, Paetrick Schmidt, Heinz Schmöller, Wolfgang G. Schröter, Gundula Schulze Eldowy, Gerd Sonntag, Hildegard Stilijanow, Ines Thate-Keler, Frank Voigt, Karl Völker, Doris Ziegler, Heinrich Zille
Das Sein als Kind ist u.a. Resultat soziokultureller und politischer Konstellationen und Projektionen seitens der Gesellschaft auf das Kind, die von Erwachsenen gemacht und durchgesetzt werden. So löst der Begriff der Kindheit auch automatisch bestimmte Assoziationen aus. Exemplarisch dafür steht die idealistische Vorstellung einer „Ach so schönen Kindheit“ oder eine paradiesisch verklärte Jugendzeit. Ziel der Ausstellung ist jedoch nicht, diese Zuschreibungen zu illustrieren. Vielmehr präsentiert sie Sichtweisen und die sich daraus ergebenden stilistischen Eigenarten, indem sie sich den künstlerischen, konzeptionellen und soziokulturellen Konstruktionen von Kindheit widmet und vermeintliche Rollenmuster konstatiert, konterkariert, dekonstruiert oder entwirft.
Die Ausstellung ist eine adaptierte Version der zuvor in der Rathaushalle Frankfurt (Oder) gezeigten, gleichnamigen Präsentation. Zur Ausstellung erschien ein Katalog um 18 €.