Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
10 bis 18 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
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27.6.—30.8.2020 | CB Dieselkraftwerk

Crazy. Leben mit psychischen Erkrankungen

Deutschlandweit erkrankt mehr als jeder vierte Erwachsene im Laufe seines Lebens an einer psychischen Störung. Obwohl psychische Erkrankungen einen Großteil der Bevölkerung betreffen, sind sie oftmals mit Stigmata behaftet. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von fünf international renommierten Fotograf*innen. Sie haben sich aus ganz persönlichen Gründen mit dem Thema auseinandergesetzt.

Sibylle Fendt, Aus der Serie „Gärtners Reise“, 2008, Fine Art Pigment Prints © Sibylle Fendt, Ostkreuz

 

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
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Laia Abril, Sibylle Fendt, Nora Klein, Herlinde Koelbl, Louis Quail, Melissa Spitz, Stephanie Steinkopf

Deutschlandweit erkrankt mehr als jeder vierte Erwachsene im Laufe seines Lebens an einer psychischen Störung. Am häufigsten treten Angstzustände, Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen auf. Für die knapp 18 Millionen Betroffenen und ihr soziales Umfeld hat dies oft massive Einschränkungen in allen Lebensbereichen zur Folge.

Obwohl psychische Erkrankungen einen Großteil der Bevölkerung betreffen, sind sie oftmals mit Stigmata behaftet und werden tabuisiert. Über das Leben mit psychischen Erkrankungen in ihren unterschiedlichen Ausprägungen gibt es unklare Vorstellungen; individuelle Krankheitsbilder verunsichern Außenstehende. So gelingt es kaum, Betroffenen in ihrer Welt nahe zu kommen.

Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von fünf international renommierten Fotograf*innen. Sie haben sich aus ganz persönlichen Gründen mit dem Thema auseinandergesetzt:

Die spanische Fotografin Laia Abril beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Weiblichkeit und Körperbild. Ihre international prämierte Serie The Epilogue erzählt die Geschichte der Familie Robinson, die ihre jüngste Tochter durch Bulimie verlor.

In Gärtners Reise dokumentiert die Berliner Fotografin Sibylle Fendt die letzte Reise des Ehepaars Lothar und Elke Gärtner – bei der zwei Jahre zuvor Demenz diagnostiziert wurde – durch das Baltikum. Ihr Leben lang hatten sie als begeisterte Camper Europa im Wohnwagen bereist.

Die Fotografin Nora Klein aus Erfurt beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Krankheit Depression. Gemeinsam mit Betroffenen versuchte sie in ihrer Serie Mal gut, mehr schlecht. die Erkrankung in Bilder zu übersetzen.

Gemeinsam mit dem Psychiater und Neurowissenschaftler Leonhard Schilbach entwickelte die Fotografin Herlinde Koelbl das Projekt Psychische Erkrankungen im Blick. Sie porträtierte Patient*innen einer psychiatrischen Klinik und Mitarbeiter*innen des dortigen Behandlungsteams

Der Brite Louis Quail zeigt in seiner intimen fotografischen Annäherung Big Brother das Leben seines Bruders mit Schizophrenie. Die Serie ist mit dem Renaissance Photography Prize 2017 ausgezeichnet.

Die New Yorker Fotografin Melissa Spitz widmet ihre Arbeit You Have Nothing to Worry About dem Gefühlsleben ihrer schwer psychisch erkrankten Mutter. Die Fotografien sind über einen Zeitraum von zehn Jahren entstanden und zeigen Spitz´ Mutter in verschiedenen Stadien der Erkrankung − in ihren Hoch- und Tiefphasen.

Für die Fotoserie VOGELFREI begleitete Stephanie Steinkopf über einen längeren Zeitraum obdachlose Frauen in Berlin, von denen die meisten psychisch erkrankt sind.

Veranstaltungsort

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Programm im Zusammenhang mit der Ausstellung