Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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Eintrittspreise

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19.10.24 – 5.1.25 | Cottbus | CB Dieselkraftwerk

Conrad Felixmüller Aus der Sammlung Hans-Jürgen Wilke

In der Einzelausstellung wird der Fokus auf Felixmüllers grafisches Werk aus der Sammlung von Hans-Jürgen Wilke, dem letzten Drucker des Künstlers, gelegt. Diese Sammlung umfasst sowohl Holzschnitte, Stiche und Radierungen als auch originale Druckstöcke aus allen Schaffensdekaden.
Conrad Felixmüller, Selbstbildnis, 1972, Holzschnitt © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Foto: BLMK

Conrad Felixmüller, Selbstbildnis, 1972, Holzschnitt © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Foto: BLMK

 

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Telefon:
Tel: +49 355 4949 4040
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dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

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Der an der Dresdner Kunstakademie ausgebildete Conrad Felixmüller (geb. 1897 Dresden, gest. 1977 West-Berlin) zählt zu den wichtigsten Vertretern der „Zweiten Generation“ des deutschen Expressionismus. Als Gründungsmitglied und Präsident der gesellschaftskritischen „Dresdner Sezession Gruppe 1919“ sowie Mitglied der Künstlervereinigung „Novembergruppe“ war Felixmüller in der damaligen Kunstszene Dresdens und Berlins bestens vernetzt. Zu seinen Weggefährt*innen zählten etwa Otto Dix, Peter August Böckstiegel und Elfriede Lohse-Wächtler. Neben Werken der Malerei und Zeichnung schuf Felixmüller ab 1913 druckgrafische Blätter, die u.a. in politisch linksausgerichteten Zeitschriften wie Der Sturm, Die Sichel und Die Aktion veröffentlicht wurden. Angesichts der unerfüllten revolutionären Visionen beendete er um 1924 seine politischen Aktivitäten und distanzierte sich zunehmend von seinem expressionistischen Frühwerk. Im Laufe des Jahrzehnts wandte er sich einer realistischeren Darstellungsweise zu, die zugleich eine distanzierte Haltung zur Neuen Sachlichkeit beibehält. Während des Nationalsozialismus wurden seine Werke als „entartet“ verfemt. Da sein künstlerisches Schaffen auch mit der offiziellen Staatskunst der DDR nicht konform ging, siedelte er 1967 nach West-Berlin über.

 

In der Einzelausstellung wird der Fokus auf Felixmüllers grafisches Werk aus der Sammlung von Hans-Jürgen Wilke, dem letzten Drucker des Künstlers, gelegt. Diese Sammlung umfasst sowohl Holzschnitte, Stiche und Radierungen als auch originale Druckstöcke aus allen Schaffensdekaden. Anhand der gezeigten Arbeiten Felixmüllers, darunter Porträts von Familienmitgliedern und Intellektuellen sowie Darstellungen der Lebensumstände der Arbeiterklasse, wirft die Ausstellung u.a. die Frage nach der Entwicklung seiner Bildsprache und der Verlagerung seiner Motivik in der Druckgrafik auf.


The solo exhibition focuses on Felixmüller’s graphic work from the collection of Hans-Jürgen Wilke, the artist’s last printer. This collection includes woodcuts, engravings and etchings as well as original printing blocks from all decades of creativity.

 

Conrad Felixmüller (born 1897 Dresden, died 1977 West Berlin), who trained at the Dresden Art Academy, is one of the most important representatives of the “second generation” of German Expressionism. As a founding member and president of the socially critical „Dresden Secession Group 1919“ and a member of the artists‘ association „November Group“, Felixmüller was well connected in the art scene of Dresden and Berlin at the time. His companions included Otto Dix, Peter August Böckstiegel and Elfriede Lohse-Wächtler. In addition to works of painting and drawing, Felixmüller created graphic prints from 1913 onwards, which were published in politically left-wing magazines such as Der Sturm, Die Sichel and Die Aktion. In view of the unfulfilled revolutionary visions, he ended his political activities around 1924 and increasingly distanced himself from his expressionist early work. Over the course of the decade he turned to a more realistic style of representation, which at the same time maintained a distanced attitude to the New Objectivity. During National Socialism, his works were ostracized as “degenerate.” Since his artistic work did not conform to the official statecraft of the GDR, he moved to West Berlin in 1967.

 

The solo exhibition focuses on Felixmüller’s graphic work from the collection of Hans-Jürgen Wilke, the artist’s last printer. This collection includes woodcuts, engravings and etchings as well as original printing blocks from all decades of creativity. Based on Felixmüller’s works shown, including portraits of family members and intellectuals as well as depictions of the living conditions of the working class, the exhibition raises, among other things, the question of the development of his visual language and the shift in his motifs in printmaking.

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Telefon:
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
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