Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
10 bis 18 Uhr

Bitte beachten Sie unsere Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen und die Angebote zu verschie­denen Ticket­­preisen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind z.T. über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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Eingang durchs Rathaus.
Die Ausstellungsräume sind über Aufzüge erreichbar.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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Ausstellungsräume sind nicht barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

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19.5.—21.7.2019 | FF Rathaushalle

Aus der Mitte. Eduardo Chillida, Hans-Hendrik Grimmling

Die Ausstellung verbindet Werke des Bildhauers und Zeichners Eduardo Chillida sowie des Malers Hans-Hendrik Grimmling. Den Kern markieren großformatige Malereien von H.-H. Grimmling, die durch einige seiner herausragenden Papierarbeiten aus den 1970er- bis 2000er-Jahren ergänzt werden und einer Auswahl von Grafiken E. Chillidas aus den 1960er- bis 1990er-Jahren gegenübertreten.

Hans-Hendrik Grimmling, Schuld der Mitte II, 1982, Öl auf Hartfaser, Sammlung Kunsthalle der Sparkasse Leipzig © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Beschreibung

Veranstaltungsort

Rathaushalle
Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Telefon:
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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Beide Künstler gehen aus unterschiedlichen künstlerischen Traditionen hervor – E. Chillida aus dem westeuropäisch geprägten Informell, H.-H. Grimmling aus dem im deutschen Osten von Staats wegen oktroyierten Realismus. Obgleich es also keine offenkundigen unmittelbaren Berührungspunkte gibt, stellt die Ausstellung vielfach Schnittstellen in der Auseinandersetzung über gemeinsame Themen her: zu Fragen bzw. der Bedeutung der „Mitte“, zum Phänomen des Raums an sich, dem Standpunkt oder der Begrenzung einer Position. Im Werk beider Künstler stehen diese Begriffe im metaphorischen Sinn für individuell-menschliche, gesellschaftliche, aber auch territoriale Fragestellungen. E. Chillida (geb. 1924 in San Sebastián, Spanien, gest. 2002 ebenda) und H.-H. Grimmling (geb. 1947 in Zwenkau, lebt und arbeitet in Berlin) loten in ihrem Werk sowohl die Bedeutung von Raum und „der Mitte“ als auch der Begrenzung einer Position aus. Beide Künstler verstehen diese Begriffe und die damit verbundenen Vorstellungen als Metaphern für individuelle, gesellschaftliche oder territoriale Fragestellungen.

Eduardo Chillida gelangte über die Architektur zur Bildenden Kunst. Als Hommage an seine Heimat gehen einige Werke auf Natur und Landschaft des Baskenlandes zurück. Europäische Literatur, Kultur, Musik und Philosophie stellen ebenso elementare Impulse und Eindrücke dar. Hans-Hendrik Grimmling wurde an den Kunsthochschulen in Leipzig und Dresden ausgebildet. Er verfolgte stets das Ansinnen, den themen- und figurenbetonten (sozialistischen) Realismus durch eine abstrahierende Formensprache zu überwinden. Ab den 1980er-Jahren treibt H.-H. Grimmling die Abstraktion voran. Aus mythologischen Motiven entwickelt er monumentale, jedoch zeichenhaft verkürzte Formenspiele in Schwarz-Weiß. Im innerbildlichen Zwiegespräch evozieren sie Dialoge und Fragen über menschliche Themen.

Beide Künstler werden für ihre ständig aufs Neue zu suchenden Bildlösungen zunächst von Naturformen oder dem menschlichen Körper inspiriert. Die Figur, vielfach auf geradezu metaphorische Zeichen reduziert, verweist durch ihr Verhältnis zu Bildraum bzw. Landschaft immer auf das menschliche Maß. Bei E. Chillida ist der Raum oft ein Naturraum, sein maßgeblich skulpturales Werk ist bevorzugt im Landschaftszusammenhang zu betrachten. H.-H. Grimmling hingegen – der 1986 aus der DDR ausreiste – lässt seine existentiellen Figurformen/Formfiguren von bedrohlich eng werdenden Bildräumen malträtieren.

Veranstaltungsort

Rathaushalle
Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Telefon:
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Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

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