Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei über eine Rampe erreichbar: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

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1.9. – 3.11.24 | Frankfurt (Oder) | FF Packhof

Schattenspringer Spielarten des Holzschnitts im 20. und 21. Jahrhundert

Die Ausstellung vereint Holzschnitte der letzten einhundert Jahre aus der Sammlung des BLMK.
Herbert Seidel, Geburt, 1968, Holzschnitt © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Foto: Winfried Mausolf

Herbert Seidel, Geburt, 1968, Holzschnitt © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Foto: Winfried Mausolf

 

Veranstaltungsort

Packhof
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Telefon:
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Arthur Ahnert, Gerhard Altenbourg, Grit Anton, Franca Bartholomäi, Andrzej Bobrowski, Peter August Böckstiegel, Marianne Britze, Jan Brokof, Gudrun Brüne, Hermann Bruse, Conrad Felixmüller, Petra Flemming, Helmut Gebhardt, Ryszard Gieryszewski, HAP Grieshaber, Klaus Hack, Sella Hasse, Eugen Hoffmann, Werner Hofmann, Günther Huniat, Christa Jahr, Hans Jüchser, Ingo Kirchner, Stefan Knechtel, Käthe Kollwitz, Thea Kowař, Rolf Kuhrt, Andrea Lange, Reinhold Langner, Maria Laufer-Herbst, Heide-Marlies Lautenschläger, Zbigniew Lutomski, Kurt Magritz, Wolfgang Mattheuer, Heinz-Detlev Moosdorf, Gerhard Kurt Müller, Franziska Neubert, Walek Neumann, Siegfried Otto-Hüttengrund, Lothar Rericha, Wilhelm Rudolph, Karin Sakrowski, Herbert Sandberg, Werner Schinko, Gustav Schmidt, Fritz Schulze, Helena Scigala, Erik Seidel, Herbert Seidel, Heinz Tetzner, Karl Völker, Christoph Voll, Hans-Georg Wagner, Christine Wahl, Susanne Werdin, Werner Wittig

 

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Die druckgrafische Technik des Holzschnitts zählt zum Hochdruck. Messer und Stichel werden ins Holz getrieben, Hohleisen vergraben sich in der Maserung. Ist das Motiv geschnitten, wird der reliefartige Druckstock mit Farbe eingewalzt. Die erhabenen Teile werden abgedruckt.

 

Der Holzschnitt zählt auch wegen seiner technischen Raffinessen zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland. Das klassische Schwarz-Weiß von einem Druckstock gedruckt, variiert sich im Farbholzschnitt zu vielfältigen Farbnuancierungen. Auch ineinander übergehende Farbverläufe des Irisdrucks, Weißlinienschnitte, filigrane Holzrisse oder Kombinationsdrucke mit Linolschnitt werden in der Ausstellung zu sehen sein. Die handwerkliche Akkuratesse, mit der feinste Linien ins Holz gestichelt werden, kann ebenso bestaunt werden, wie grob mit modernem technischem Gerät ins Holz geschlagene Arbeiten. Parallelen finden sich in der Holzbildhauerei, in der sich Kettensägen ins Material furchen.

 

Gezeigt wird eine große Motivvielfalt: das Figurenrepertoire variiert vom Selbstporträt, über innige Paare, Menschen in Arbeits- und Alltagsszenen, zu mythologischen und religiösen Gestalten. Aber auch Stillleben, Landschaften und Veduten, sowie freie Abstraktionen werden zu sehen sein. Stilistisch finden sich Anknüpfungen an eine mittelalterliche Formensprache oder an die eleganten, fließend-ornamentalen Formen des Jugendstils. Ein besonderer Höhepunkt sind wohl die expressionistischen Grafiken der 1920er und 1930er Jahre. Die Formen wurden damals rigoros verzerrt mit harten Konturen im unbarmherzigen Hell-Dunkel. Doch auch die Einflüsse des Bauhauses oder des Konstruktivismus können in der Ausstellung nachvollzogen werden. Aktuelle Positionen der zeitgenössischen Kunst sind natürlich ebenso vertreten.


The exhibition brings together woodcuts from the last hundred years from the BLMK collection.

 

The printmaking technique of woodcuts is a type of relief printing. Knives and gravers are driven into the wood, gouges are buried in the grain. Once the motif has been cut, the relief-like printing block is rolled in with ink. The raised parts are printed.

 

The woodcut is also part of Germany’s intangible cultural heritage because of its technical sophistication. The classic black and white printed from a printing block varies in the color woodcut to create a variety of color nuances. Color gradients of iris prints that merge into one another, white line cuts, filigree wood cracks or combination prints with linocuts can also be seen in the exhibition. The precision craftsmanship with which the finest lines are engraved into the wood can be admired, as can work roughly carved into the wood using modern technical equipment. Parallels can be found in wood sculpture, in which chainsaws make their way into the material.

 

A wide variety of motifs are shown: the repertoire of figures varies from self-portraits, to intimate couples, people in work and everyday scenes, to mythological and religious figures. But still lifes, landscapes and vedute, as well as free abstractions will also be on display. Stylistically, there are references to a medieval formal language or to the elegant, flowing, ornamental forms of Art Nouveau. A particular highlight are probably the expressionist graphics of the 1920s and 1930s. Back then, the shapes were rigorously distorted with hard contours in the merciless chiaroscuro. But the influences of the Bauhaus and constructivism can also be traced in the exhibition. Current positions in contemporary art are of course also represented.

Veranstaltungsort

Packhof
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Telefon:
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Programm im Zusammenhang mit der Ausstellung