Standorte des BLMK

Cottbus (CB)

Dieselkraftwerk

Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Alle Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind über Aufzüge barrierefrei zu erreichen.

Frankfurt (Oder) (FF)

Packhof

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 4015629
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

Frankfurt (Oder) (FF)

Rathaushalle

Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder) Deutschland
Tel: +49 335 28396183
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 17 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Die Ausstellungsräume sind barrierefrei über eine Rampe erreichbar: Besuch bitte nur mit Begleitperson.

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4.12.21 – 13.2.22 | CB Dieselkraftwerk | CB Dieselkraftwerk

Fred Ute. Zu Fuß

Fred Ute, 112 Berlinspaziergänge im Jahr 2000, Nr. 069, 14.07.2000, Stempeldruck, Tusche auf Transparentpapier © Fred Ute

Fred Ute, 112 Berlinspaziergänge im Jahr 2000, Nr. 069, 14.07.2000, Stempeldruck, Tusche auf Transparentpapier © Fred Ute

 

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Telefon:
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Er führt dieses Zusammenfallen in variierten Selbstexperimenten vor und verzeichnet es systematisch-sezierend. Das Prinzip der Reduktion und der fortwährenden Beschränkung unterlegt seine Welt- wie auch seine Kunstanschauung, so dass die wenigen Dinge, Überbleibsel und zeichnerischen Gesten, die noch bleiben, in ihrer Dichte umso beredter werden.

Die Einzelschau konzentriert sich auf Werkreihen, die seit Mitte der 1990er-Jahre entstanden: unter anderem die Zeichnungen
der Osterinsel- und Berlinspaziergänge (1995/2000), die Installa-tionen „1m³“ und „Mobiler Kubikmeter“ (1999) sowie die seit Winter 2020 bis in den Sommer 2021 realisierten „Schlichtzellen“-Aktionen.

Bereits zum Ende seines Bildhauerstudiums (1991–1997) an der Hochschule der Künste Berlin beginnt Fred Ute sich während seines mehrmonatigen Aufenthalts 1995 auf der Osterinsel von dem herkömmlichen Skulpturenbegriff zu lösen. Die begehbare Landschaft zeigte sich ihm als die ansprechendere Skulptur gegenüber den Steinfiguren der Moai, die der ursprüngliche Grund seiner Reise gewesen waren. Und so notierte er anfangs mit den „Osterinselspaziergängen“ retrospektiv die mit den Füßen „begriffene“ Landschaft, um dann die täglichen Inselgänge im Voraus zu planen und buchstäblich im Nachgang auch auf dem Papier zu vollziehen.

Die „Berlinspaziergänge“ und ebenso ihre Nachzeichnung waren hingegen von vornherein als Kunstaktionen geplant: An 112 Tagen von Mai bis August 2000 geht Fred Ute aus-schließlich zu Fuß durch Berlin. In dieser zweistufigen Versuchsanordnung ist ihm von Anfang an bewusst, dass die gegangenen Tageswege ebenso Zeichnungen sind: Es wurde also mit dem Stift letztlich nur das auf der Karte nachgezeichnet, was er zuvor gehend mit den Füßen gezeichnet hatte.

Veranstaltungsort

Dieselkraftwerk
Uferstraße/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus Deutschland
Telefon:
Tel: +49 355 4949 4040
Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags
11 bis 19 Uhr

Sonder­öffnungs­­zeiten an Feier­tagen
Eintrittspreise

Programm im Zusammenhang mit der Ausstellung

4.12.21 – 13.2.22 | CB Dieselkraftwerk | CB DieselkraftwerkFred Ute. Zu FußEr führt dieses Zusammenfallen in variierten Selbstexperimenten vor und verzeichnet es systematisch-sezierend. Das Prinzip der Reduktion und der fortwährenden Beschränkung unterlegt seine Welt- wie auch seine Kunstanschauung, so dass die wenigen Dinge, Überbleibsel und zeichnerischen Gesten, die noch bleiben, in ihrer Dichte umso beredter werden. Die Einzelschau konzentriert sich auf Werkreihen, die seit Mitte der 1990er-Jahre entstanden: unter anderem die Zeichnungen der Osterinsel- und Berlinspaziergänge (1995/2000), die Installa-tionen „1m³“ und „Mobiler Kubikmeter“ (1999) sowie die seit Winter 2020 bis in den Sommer 2021 realisierten „Schlichtzellen“-Aktionen. Bereits zum Ende seines Bildhauerstudiums (1991–1997) an der Hochschule der Künste Berlin beginnt Fred Ute sich während seines mehrmonatigen Aufenthalts 1995 auf der Osterinsel von dem herkömmlichen Skulpturenbegriff zu lösen. Die begehbare Landschaft zeigte sich ihm als die ansprechendere Skulptur gegenüber den Steinfiguren der Moai, die der ursprüngliche Grund seiner Reise gewesen waren. Und so notierte er anfangs mit den „Osterinselspaziergängen“ retrospektiv die mit den Füßen „begriffene“ Landschaft, um dann die täglichen Inselgänge im Voraus zu planen und buchstäblich im Nachgang auch auf dem Papier zu vollziehen. Die „Berlinspaziergänge“ und ebenso ihre Nachzeichnung waren hingegen von vornherein als Kunstaktionen geplant: An 112 Tagen von Mai bis August 2000 geht Fred Ute aus-schließlich zu Fuß durch Berlin. In dieser zweistufigen Versuchsanordnung ist ihm von Anfang an bewusst, dass die gegangenen Tageswege ebenso Zeichnungen sind: Es wurde also mit dem Stift letztlich nur das auf der Karte nachgezeichnet, was er zuvor gehend mit den Füßen gezeichnet hatte.DieselkraftwerkUferstraße/Am Amtsteich 1503046 Cottbus+49 355 4949 4040MehrTeilenTermin speichernFred Ute, 112 Berlinspaziergänge im Jahr 2000, Nr. 069, 14.07.2000, Stempeldruck, Tusche auf Transparentpapier © Fred Ute