(Un)lesbar Wortbilder und Schreibzeichnungen aus den Sammlungen des BLMK und Muzeum Sztuki Lodz

Barbara und Gerd Baumann, man mß sparn wo ma knn, international design conference aspen nsa 1996, 1997, Siebdruck © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Archiv BLMK
Richard Burkart, Manfred Butzmann, Carlfriedrich Claus, Hermann Glöckner, Joachim Jansong, Ingo Kirchner, Janina Kraupe-Swiderska, Wolfgang Petrovsky, Ruth Wolf-Rehfeld u.a.
Das Thema Schrift im Bild spielt in der zeitgenössischen bildenden Kunst eine wichtige Rolle. Künstlerinnen und Künstler schreiben Bilder oder malen Schrift. In textbasierter Kunst verschmelzen sprachliche und visuelle Ausdrucksformen zu einer erweiterten Bildsprache. Die Formen der Schriftkunst sind dabei äußerst vielfältig. Schrift kann in klar erkennbaren Buchstaben erscheinen, mit lesbaren Worten auftreten oder den Informationswert der Sprache in Frage stellen durch verrätselte Zeichen, unlesbare Kritzeleien und fragmentierte Schriftzüge.
Inschriften in Kunstwerken fanden sich schon in der Antike. Schrift und Sprache wurden zu wichtigen Komponenten von Avantgarde-Strömungen wie Dadaismus, Kubismus und Surrealismus. Worte sind eigentlich aus dem Bereich der Literatur entliehenes Fremdmaterial. Während Bilder in der Regel schnell und unmittelbar erfassbar sind, muss Text nacheinander gelesen und zeitlich erschlossen werden.
Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Muzeum Sztuki in Lodz und in Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Es wird im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG VI A Brandenburg-Polen 2021-2027 aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.




