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SUMMARY:Michael Voll Kopfwelten
DESCRIPTION:Volls Bildwelten bewegen sich im Spannungsbogen von Chaos und Ordnung; wobei wiederum die Ordnung in Richtung Chaos tendieren kann. Sein großes Thema scheint die stetig voranschreitende Urbanisierung unserer Welt\, die dadurch bedingte Zerstörung der Natur und die prinzipielle Fragilität unserer modernen Zivilisation zu sein. Zugespitzt formuliert: die Hybris des Menschen gegenüber der Natur – letztendlich gegenüber sich selbst. Jedoch ist der Mensch bereits auf seinen Bildern nicht mehr auffindbar und die Szenerie kann ins kryptische oder geheimnisvolle umschlagen. Einige Bilder ähneln einem Orakel oder gar einem Menetekel\, bei denen das dystopische Hintergrundrauschen nicht zu überhören ist. \n  \nDie Zeichenbücher und Kalenderblätter bilden einen wesentlichen Schwerpunkt der Ausstellung. Sie beinhalten\, neben tagebuchartigen Aufzeichnungen und aphoristischen Gedankensplittern\, eine überbordende Anzahl an Zeichnungen. Man entdeckt einen notorischen Zeichner\, der Eindrücke von Landschaften und Menschen akribisch festhält und Bilder erfindet\, die zwischen dem Abstrakten oder dem grafischen Kürzel angesiedelt sind. \nDie Zeichenbücher ermöglichen einen Einblick in die „Werkstatt“ seiner Kopfwelten. Diese Werkstatt gleicht einem hochtourig betriebenen visuellen Laboratorium. Dort gibt es einen Fundus an bildnerischen Möglichkeiten\, die wir vor allem in den Grafiken wiederfinden. Es wird ganz auf die unendliche Ausdrucksvielfalt der Linie gesetzt. Sie kann ein Wirrwarr erzeugen\, aus dem sich allmählich etwas herausschält – sie kann sich auf ein grafisches Minimum reduzieren oder ausschweifend werden. Sie kann Schwarz und Weiß sowie Grautöne erzeugen\, die Metaphysisches assoziieren. Und die Linie kann leuchtende Farbe sein und in ihrer schichtenweisen Anhäufung einen geheimnisvollen Charakter annehmen. Die Nähe zum Märchenhaften oder zum Ornamentalen ist dann augenscheinlich. In manchen Blättern wird das Farbspektrum aufgefächert und somit eine logische Ordnung suggeriert. \n  \nEs gibt Werkphasen in denen die Vogelperspektive vorherrscht\, oft sind es fiktive Stadtlandschaften; Voll spricht hier von Flugbildern. Der „göttliche Blick“ von oben zeigt die unaufhaltsame bauliche Überwucherung der Erde. Dann wiederum gibt es „Würfel“\, Türme\, Stelen\, Pyramiden und Bänder. Sie versperren frontal die Bildfläche und wirken trotz ihrer kleinteiligen Binnenstrukturen monumental. \n  \nDie Malerei ist gleich der Zeichnung grafisch strukturiert. Auch hier wird vor allem von der Wandelbarkeit der Linie\, nun ist es die farbige\, ausgegangen: minimale Zeichen\, Punkte\, Striche\, Kreuze u. ä. m. generieren komplexe Strukturen. Diese gleichen in ihrer sichtbaren Tektonik dem Grundprinzip des Bauens: Stein für Stein\, Platte für Platte\, Segment für Segment. Unsere unmittelbare Sehnähe zum Bild lässt zunächst etwas Abstraktes erkennen. Nimmt man Abstand\, ergeben sich figürliche oder ungegenständliche Gebilde\, deren scheinbare Eindeutigkeit wiederum in Vieldeutigkeit umschlagen kann. \n  \n1972 beendete Michael Voll sein Studium der Architektur und Stadtplanung an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar. Seitdem entstand ein umfangreiches bildnerisches Werk. Aus diesem werden in der Ausstellung Kopfwelten circa 65 Arbeiten vorgestellt. Das sind Tafelbilder\, Aquarelle\, Grafiken\, Objekte und Zeichenbücher. Die vielen architekturgebundenen Arbeiten\, z.B. die in der Großen Scharrnstraße von Frankfurt (Oder)\, finden aus konzeptionellen Erwägungen keine Berücksichtigung. \n\nPressestimmen \n  \n„Michael Voll\, geboren 1948 in Berlin\, lebt seit Langem in Frankfurt (Oder) und hat mit seinen Werken Spuren in der Stadt hinterlassen. Wenn das BLMK ihm nun im Packhof eine Retrospektive ausrichtet\, ist das gleichwohl eine Art Wiederentdeckung.“ \nChristina Tilmann\, Märkische Oderzeitung / Lausitzer Rundschau
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