Geträumte Wirklichkeiten Sachliche, expressive, poetische und politische Blicke auf den Alltag der Jahre 1920 – 1940 aus den Sammlungen des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst und dem Kunstmuseum Lände

Sepp Mahler, Das Paar, Nachtasyl nach Gorki, 1926 (Tempera) © Kunstmuseum Lände, Foto: Kees Tillema
Friedrich Alexander, Walter Ballhause, Tina Bauer-Pezellen, Paul Fuhrmann, Hans Grundig, Lea Grundig, Ernst Hassebrauk, Gussy Hippold-Ahnert, Marta Hoepffner, Werner Hofmann, Wilhelm Kohlhoff, Paula Lauenstein, Sepp Mahler, Alexander Rodtschenko, Fritz Tröger, Günther Wendt, Willy Wolff u.a.
In verschiedene Kapitel gegliedert, fokussiert die Präsentation auf die Poesie der Abstraktion als experimenteller Bildsprache zwischen Malerei, Fotografie und Grafik ebenso wie auf den expressiven Gestus, der zwischen wirklichkeitsnaher Naturschilderung einerseits und bizarrer Phantastik oszilliert. Jedoch auch die sachlichen Blicke auf gesellschaftliche Realitäten zwischen Arbeit und bürgerlichem Repräsentationswillen zeichnen ein geradezu panoramisches Bild des sozialen Alltags, aber auch der Kritik an jenen Bedingungen sowie den Gegenentwürfen.
Durch unterschiedliche Werkkomplexe des aus Bad Wurzach stammenden Sepp Mahler, einer zentralen Künstlerpersönlichkeit der Sammlung des Kunstmuseum Lände, werden die Übergänge und Schnittstellen zwischen den Kapiteln akzentuiert. Das Mahlersche Œuvre und sein spezifisches Bildpersonal durchzieht somit die Ausstellung als eine Art mäandernder roter Faden oder wie ein Wanderer zwischen (Bild)Welten.
Ab Januar 2027 wird die Ausstellung Geträumte Wirklichkeiten im Packhof in Frankfurt (Oder) zu sehen sein.
Weiterführende Informationen
Öffnungszeiten
Fr – Sa: 15:00 – 17:00 Uhr
So: 14:00 – 17:00 Uhr





